Controlling
Volle Kassen sind der Traum jedes Unternehmers. Doch dafür braucht es mehr als nur florierende Geschäfte - mittelfristiges Liquiditätsmanagement ist gefragt. Denn wenn die Zahlungsmoral der Kunden mit einem Mal zu wünschen übrig lässt, die Hausbank plötzlich die Kreditlinie senkt und die Betriebskosten weiter steigen, können selbst erfolgreiche Firmen mit prall gefüllten Auftragsbüchern in Zahlungsschwierigkeiten geraten.
Folgende Ansätze rund um das Thema Liquiditätsmanagement helfen Ihnen dabei, auch künftig immer flüssig zu bleiben. Unsere Spezialisten auf diesem Gebiet erarbeiten auf forensischer Basis und jahrzehntelanger Praxiserfahrung Methoden, die Ihnen sehr schnell die richtigen Ergebnisse bringen.
Minimieren Sie Ihre Außenstände
Schreiben Sie sofort die Rechnung, wenn Sie einen Auftrag erledigt haben. In der Zahlungsaufforderung sollten Sie den eingeräumten Skonto nicht nur prozentual, sondern auch absolut ausweisen. Ihr Kunde sieht so auf einen Blick, was er sparen kann. Wird die Zahlungsfrist nicht eingehalten, sollten Sie direkt Kontakt mit dem säumigen Zahler aufnehmen. Vielleicht ist die Rechnung ja nur "untergegangen". Steckt Ihr Kunde in Liquiditätsschwierigkeiten, vereinbaren Sie mit ihm Raten- und Teilzahlungen. So kommen Sie schneller an Ihr Geld. Wir kommunizieren mit Fingerspitzengefühl und der nötigen Sensibilität.
Drücken Sie Ihre Kreditkosten
Überziehen Sie Ihren Kontokorrentkredit, drohen hohe Strafzinsen. Es lohnt sich daher, mit der Bank über eine Erhöhung der Kreditlinie zu verhandeln. Wollen Sie größere Investitionen tätigen, sprechen Sie bei Spezialbanken für Investitionskredite vor. Diese bieten oft günstigere Konditionen als die Hausbank. In eine belastbare Geschäftsplanung investieren Sie durchschnittlich 8.000 EUR bis 15.000 EUR. Dieses Invest rechnet sich in der Regel in weniger als 12 Monaten durch verbesserte Konditionen auf dem Kreditmarkt (EURIBOR mal nur als Stichwort genannt) - Vertrauen Sie auf unsere Professionalität im Umgang mit Hausbanken und Kreditinstituten.
Halten Sie das Lager klein
Waren oder Rohstoffe, die unnütz herumstehen, binden Kapital. Halten Sie daher nur Waren oder Betriebsmittel vorrätig, die in absehbarer Zeit gebraucht werden. Vorsicht auch bei Mengenrabatten. Oft lohnt es sich, lieber eine kleinere Stückzahl etwas teurer einzukaufen, statt den Überschuss monatelang zu lagern und damit vorzufinanzieren. Lagerbewertung ist nicht das Lieblingsthema von Finanzanalysten! Daher ist es hier immer wichtig, belastbare Aussagen treffen zu können. Glauben Sie uns, dass diese Positionen der Aktiva Ihrer Bilanz ganz genau begutachtet werden.
Prüfen Sie die Bonität Ihrer Kunden
Überprüfen Sie vor allem Kunden, mit denen Sie noch keine Erfahrung haben. Informationen über die Bonität kann Ihre Hausbank einholen. Darüber hinaus gibt es Auskunftdatenbanken wie Hoppenstedt, Bürgel oder Creditreform, die diesen Service anbieten. Sollte der Kunde in Schwierigkeiten sein, verlangen Sie eine Bankbürgschaft oder verzichten lieber auf den Auftrag. Sonst kann es Monate oder Jahre dauern, bis Sie an Ihr Geld kommen. Oder Sie müssen es ganz abschreiben, wenn Ihr Kunde insolvent wird. Ein Auftrag ist immer nur so gut, wie er dann auch beglichen wird!!
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